
Vertrauen entsteht dort, wo Menschen sich wirklich begegnen: persönlich, präsent, mit offenem Ohr. Für Jonas Hänggi beginnt erfolgreiche Beratung mit ehrlichem Interesse am Gegenüber. Er setzt auf Nähe, die verbindet.
Als Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident der Online Treuhand AG in Reinach BL ist Jonas Hänggi überzeugt: Persönliche Begegnungen sind der Schlüssel zu nachhaltigem Vertrauen – bei Kunden, im Team und in der Positionierung als Arbeitgeber. Gerade im Treuhandbereich, wo das Berufsbild oft als etwas bieder wahrgenommen wird, setzt der erfahrene Geschäftsführer bewusst andere Akzente.
Seit 35 Jahren ist er im Unternehmen, 25 Jahre davon prägt er es als Partner und Unternehmer. Dass er so lange geblieben ist, hat einen einfachen Grund: «Weil ich mich hier stetig weiterentwickeln konnte.» Was mit einer kaufmännischen Lehre begann, wurde zur unternehmerischen Reise: vom Buchhalter zum dipl. Treuhandexperten, vom Mitarbeiter zum Partner und Verwaltungsratspräsidenten. Jonas Hänggi ist gewachsen mit seinen Aufgaben – und mit den Menschen, die er begleitet.
Auch heute bleibt er nicht stehen: Die Weiterbildung zum zertifizierten Verwaltungsrat steht dieses Jahr auf dem Programm – als bewusster nächster Schritt, um seine strategische Kompetenz weiter zu stärken und die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. Dabei steht für ihn nicht der Abschluss im Vordergrund, auch nicht bei der Rekrutierung. Für neue Mitarbeitende zählt neben Fachlichkeit vor allem eines: «Loyalität, Teamfähigkeit, Authentizität.» Wer das mitbringt, kann viel erreichen.
Dass sich Treuhand modern denken lässt, zeigt Jonas Hänggi auch dort, wo man es nicht unbedingt erwartet: auf LinkedIn. Im vergangenen Jahr begann er mit seinem persönlichen Account, erste Einblicke ins Innenleben des Unternehmens zu geben. Nicht glatt gebügelt, sondern echt, beispielsweise mit einem Rückblick auf die ersten 100 Tage einer Lehrtochter, Impressionen von Firmenanlässen, Schnappschüssen des Arbeitsalltags und mehr. Und die Reaktionen? Zahlreich und motivierend. Sichtbarkeit bringt Resonanz – und hilft beim Rekrutieren, gerade in einem umkämpften Markt.
«Man muss kein perfekter Selbstdarsteller sein, um Wirkung zu erzielen. Eher das Gegenteil: Authentizität zählt.» Jonas Hänggi
Viele seiner Kunden begleitet er über Jahre, manche über Generationen hinweg. Gerade in den zentralen Phasen unternehmerischen Wandels – Gründung, Wachstum, Nachfolge – sieht er sich als Sparringspartner. Die Beziehungen sind persönlich gewachsen, oft freundschaftlich, auch zu den Mitarbeitenden der Kunden. Diese Nähe sorgt für Vertrauen, selbst in anspruchsvollen Situationen und sie ist mit ein Grund dafür, dass die Kundenfluktuation der Online Treuhand AG bemerkenswert gering ist.
Auch in Zukunft will Jonas Hänggi weiterentwickeln – das Team, die Räume, die digitalen Tools. Mehr Platz, mehr Austausch, mehr Motivation. «Wir wollen, dass man gern ins Büro kommt – nicht nur zum Arbeiten, sondern auch zum Austauschen, zum Feiern, zum Wachsen.»
Lernen Sie Jonas Hänggi als Unternehmer und Mensch noch besser kennen – in unserem Kurzinterview mit fünf persönlichen Fragen.
Herr Hänggi, wenn Sie in jüngeren Jahren einen anderen Weg eingeschlagen hätten, was wäre aus Ihnen geworden?
«Entweder IT oder Treuhand. Zum Glück habe ich mich für die Treuhand entschieden – das wurde meine Leidenschaft. Die IT hat mich aber nie ganz losgelassen. Auch heute denke ich digitale Lösungen im Unternehmen aktiv mit: von neuen Tools bis zur laufenden Optimierung unserer internen Abläufe.»
Wie beginnen Sie Ihren Tag am liebsten?
«Ich bin gern früh im Büro, oft einer der Ersten. Dann starte ich die Kaffeemaschine, gönne mir den ersten Kaffee und lese in Ruhe das SHAB. Beim zweiten Kaffee widme ich mich den knackigen, spannenden Fällen – also genau den Aufgaben, bei denen ich Ruhe und Konzentration brauche. Danach wird der Tag meist dynamischer und nur noch bedingt planbar.»
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
«Erfolg bedeutet für mich, wenn ich sehe, dass meine Beratung beim Kunden einen echten Nutzen gebracht hat. Wenn etwas weitergeht, sich verbessert oder stabilisiert – und ich einen Beitrag dazu leisten konnte, macht mich das glücklich und zufrieden.
Genauso wichtig ist mir das Miteinander im Team. Wenn ich spüre, dass sich unsere Mitarbeitenden bei uns wohlfühlen und gern zur Arbeit kommen, dann ist das für mich ebenfalls ein Zeichen von Erfolg. Als geschäftsführender Partner hat man dann wohl nicht alles falsch gemacht.»
Wofür würden Sie eine Woche gratis arbeiten?
«Auf einem Bauernhof. Das bin ich als Bauernsohn gewohnt. Am Abend sieht man, was man während des Tages erschaffen und erreicht hat – zwar erschöpft, aber zufrieden.
Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, mich in sozialen Projekten zu engagieren, etwa mit Fahrdiensten für ältere oder beeinträchtigte Menschen. Da gäbe es sicher noch viele weitere Möglichkeiten. Wenn ich irgendwann etwas kürzertrete im aktuellen Job, wären solche Einsätze eine sinnvolle und erfüllende Option für mich.»
Was war der beste berufliche Rat, den Sie jemals bekommen haben?
«Der kam von meinem damaligen Chef Urs Flury. Er hat mir geraten, die Weiterbildung zum Buchhalter mit eidg. Fachausweis zu machen – so hiess das damals. Ich war gerade einmal 21 Jahre alt. Ab diesem Moment nahm meine berufliche Entwicklung richtig Fahrt auf. Die Leidenschaft für die Treuhandbranche – und später auch fürs Unternehmertum – war geweckt. Heute bin ich seit über 35 Jahren Teil desselben Unternehmens, und diese Begeisterung hat bis heute nicht nachgelassen – im Gegenteil.»
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Hänggi für sein Mitwirken an diesem Beitrag.
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